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LOBPREIS,
DER NACHBARN NERVT
Vor
Jahren haben wir im tief im Busch gelegenen
Dorf Sebela eine Gemeinde gegründet,
nachdem sie das Evangelium hören wollten und
Christen wurden. Gott hat bereits sehr viel in dem
Dorf getan, in dem jetzt ein großer Bevölkerungsanteil
Jesus nachfolgt.
Kalifa
lebt dort mit seinen Eltern. Er ist das einzige
Kind seiner Eltern, was in Mali ungewöhnlich
ist. Die Eltern haben sich bekehrt und sind Teil
unserer Gemeinde dort. Seine Mutter singt
den ganzen Tag über Lobpreislieder,
was ihre Nachbarin sehr störte. Schließlich
hatte die Nachbarin genug und beschloss die Familie
zu zerstören. Der Sohn wurde als perfektes
Opfer dazu auserkoren. Und so ging die
Nachbarin zu einem Zauberer, um
einen Fluch auf Kalifa zu legen. Danach musste sie
nur mehr abwarten.
Kurze
Zeit später biss ein wild gewordener
Esel Kalifa in den Arm. Die Wunde war so
schlimm, dass die Ärzte den Eltern mitteilen
mussten, dass es notwendig war seinen Arm
zu amputieren, um Kalifas Leben zu retten.
Doch die Eltern hatten kein Geld, um diesen Eingriff
zu bezahlen. Stattdessen begannen alle Christen
des Dorfes regelmäßig für
Kalifa zu beten, und in den folgenden Wochen
ging es seinem Arm immer besser. Ungläubig
sah die Nachbarin zu, wie ihr Plan nicht aufging,
und Kalifas Arm auf wunderbare Weise geheilt wurde.
Die Furcht des Herrn kam über
sie, und sie wurde zutiefst überführt.
Sie kam zum nächsten Gottesdienst und erzählte
unter Tränen, was sie getan hatte.
Kalifas Eltern antworteten ihr, dass sie
ihr vergeben. Die Nachbarin hat nun auch
ihr Leben Jesus übergeben.
LOBPREIS,
DER EINEN IMAM BEEINDRUCKT
Mohamed
wurde in der arabischen Welt zum Imam ausgebildet und
kehrte nach Mali zurück, um Imam einer
Mosche zu werden, die noch im Bau war. Während
er auf ihre Fertigstellung wartete, arbeitete er für
eine andere Moschee, die nicht allzu weit von unserem
Zentrum entfernt war. Der Imam dieser Moschee gab ihm
die Aufgabe uns, die Christen, auszuspionieren.
Und so begann Mohamed jede Woche zu unserem Gottesdienst
zu kommen und vor unserer Grundstücksmauer zu stehen
und Steine drüber und durch das
Fenster in die Halle, wo der Gottesdienst stattfand,
zu werfen. Es wurde jedoch niemand
getroffen, und die Steine störten nicht einmal
jemanden, was ihn verblüffte.
Wie konnten diese Christen so viel Frieden haben?
Vor
der Grundstücksmauer konnte er den Lobpreis
drinnen hören und wurde sehr davon berührt.
In seiner strikten Moschee war keine Musik erlaubt.
Er konnte auch Paul predigen hören.
Einmal predigte er darüber seine Feinde zu lieben
und segnen und ihnen zu vergeben, was ihn zutiefst beeindruckte.
Nach ein paar Wochen beschloss er hineinzukommen,
um die Musik von der Nähe zu genießen. Unser
Wächte wollte ihn nicht reinlassen, doch Paul erlaubte
es ihm. Mohamed genoss den Lobpreis sehr und kam die
folgende Woche wieder. Am nächsten Tag kam er,
um mit Paul zu reden und ihn zu bitten, dass
er ihm das Evangelium erklärt. Er wusste,
dass es ihm alles kosten würde Christ zu werden
und so sagte er, er würde darüber nachdenken.
Zu
Hause sang er die Lobpreislieder, die
er im Gottesdienst gelernt hatte. Währenddessen
hatte er plötzlich eine Vision.
Er sah Jesus, umringt von Engeln, die ihm alle Lobpreislieder
sangen. Dann sagte Er zu Mohamed: "Mein
Sohn, komm zu Mir." Und das tat Mohamed
dann auch. Er studiert jetzt die Bibel und stellt Paul
ständig Fragen. Er hat die Moschee verlassen und
versteckt sich, da sein Leben in Gefahr
ist. Während er zuvor davon träumte ihn den
Heiligen Krieg zu ziehen, träumt er jetzt
davon Lobpreisleiter zu werden.
UNSERE
GEGENWÄRTIGE SITUATION
Wir
haben unzählige Zeugnisse wie diese, die ich euch
heute erzählt habe. Menschen entscheiden
sich jeden Tag dafür Jesus nachzufolgen und werden
auf wundersame Weise geheilt. Paul hat vor
kurzem einen Heilungsgottesdienst in Sebela gemacht
und 100% der Menschen, für die
gebetet wurden, wurden geheilt! Wow!
Es war eine kleine Versammlung, so etwa 70 Heilungen,
doch es ist trotzdem beeindruckend. Das sind die Dinge,
die uns weitermachen lassen, sogar inmitten von Angriffen,
Herausforderungen und finanziellen Problemen.
Es
ist mir peinlich euch den Zustand unseres
Kinderzentrums zu zeigen. Wir leben nun seit
18 Jahren dort und fügen langsam ein Gebäude
nach dem anderen hinzu. Wir reparieren ständig
alles, doch jetzt sind die Stockbetten
der Kinder alle kaputt und können nicht mehr repariert
werden. Wenn
wir wieder Geld haben, werden wir statt hölzernen
Metallbetten kaufen. Die Sofas
im Wohnzimmer der Kinder sind auch unbrauchbar geworden.
Unser Solarenergiesystem wurde durch
die Überschwemmungen in der Regenzeit vor zwei
Jahren zerstört und wir haben nie das Geld gehabt
es zu ersetzen. Wir sind nun von der Stadtelektrizität
abhängig, doch Strom gibt es nur von Mitternacht
bis 6 Uhr Früh. Diese 6 Stunden reichen
nicht, um unseren Wasserturm zu füllen, weshalb
wir nicht genug Wasser haben und regelmäßig
Wasser kaufen müssen. Man hat uns gesagt, wir sollten
Solarzellen, die direkt die Wasserpumpe antreiben, installieren,
wodurch der Wasserturm wieder voll sein würde.
Was die Straße zu unserem Zentrum
betrifft, so ist sie in so einem schlechten Zustand,
dass die LKWs, die Baumaterial zu uns bringen wollten,
es nicht bis zu uns schaffen konnten. Die nächste
Regenzeit im Sommer wird die Straße dann dermaßen
zerstören, dass selbst unser Auto nicht mehr in
und aus unserem Zentrum fahren kann. Wir müssen
sie reparieren, damit wir mobil sind und der Bau weitergehen
kann.
Wir
haben Geld für den Bau bekommen, so dass er noch
einige Zeit weitergehen kann, doch haben wir für
anderes überhaupt kein Geld -
keine der gerade genannten Probleme kann behoben werden.
Wir kämpfen ja schon damit, die regelmäßigen
Ausgaben für Benzin (5€ pro Liter), Essen
und Schulgeld für die fast 50 Kinder in unserem
Patenschaftsprogramm zu schaffen. Alle Preise
sind in die Höhe geschossen, während die Spenden
zurückgegangen sind. Jedes Mal, wenn wir
eine Spende bekommen um weitermachen zu können,
sind wir so dankbar und freuen uns so sehr. Vielen herzlichen
Dank.
KURZNACHRICHTEN
- Täglicher
Blog - Wenn ihr nicht auf Facebook seid, aber trotzdem
meine (fast) täglichen Updates über
unser Leben (mit den Drillingen), inklusive Fotos, sehen wollt
(auf Englisch), dann könnt ihr das auf unserer Webseite tun.
Geht zu https://h2tni.org/blog/.
Drillinge
- Vor zwei Wochen verbrachten wir für die jährliche
Missionskonferenz ein paar Tage in Wels, wo wir
eine gute Zeit hatten. Den Kindern gefiel das Kinderprogramm.
Jetzt sind sie in den Osterferien. Emmy macht ein Fußballcamp
und Tammy ein Tenniscamp. Nächste Woche
beginnt unser volles Programm wieder - Schule
in der Früh, Kurse am Nachmittag, und ich unterrichte jede
freie Minute dazwischen.
- Osterveranstaltungen
- Am Ostermontag haben wir unser Kinderfest
in unserem Zentrum, wo hunderte bis tausende von Kindern kommen,
um das Evangelium zu hören, Spiele zu spielen und ein Geschenk
zu bekommen. Heuer werden wir im Dorf Sebela an Kinder
in Not Schuhe verteilen, sowie die Gute Nachricht verkünden.
- Sommer
- Wir
hatten geplant den Sommer in Amerika zu verbringen, jetzt sind
jedoch die Preise für Flugtickets rasant
in die Höhe geschossen, weshalb wir sie uns momentan
nicht leisten können. Wenn die Preise nicht wieder runtergehen,
wird unsere Reise nicht möglich sein. Unsere Reiseroute ist
schon geplant - CA,
TX, MS, KS, MO und CO.
- Schüler
gesucht - Ich bin selbständige Lehrerin
für Kinder und Erwachsene und unterrichte Englisch
(auch Business English), Deutsch und Französisch,
sowie niedrige Schulstufen Mathematik, online.
Wenn dein Kind Hilfe in der Schule braucht, oder wenn du selbst
gerne eine dieser Sprachen lernen würdest, geh zu meiner
Webseite drclaudiawilson.at
oder schick mir ein E-Mail. Ich bin immer auf der Suche nach neuen
Schülern, um unsere Familie zu versorgen.

- Malischer
Leiter Paul - Bitte betet für Paul,
der die volle Last der Arbeit in Mali auf seinen Schultern trägt.
Betet auch
für seine Sicherheit, da er ständig
unterwegs ist.
Paul und seine Familie sind in unser Zentrum übersiedelt,
um in Sicherheit zu sein.
Joschafat beriet sich mit den Versammelten und stellte daraufhin
an die Spitze des Heeres einige Sänger. In Festgewändern
sollten sie vor den Soldaten herziehen und den Herrn loben mit dem
Lied:"Preist den Herrn, denn seine Gnade hört niemals
auf!". Als die Sänger ihre Loblieder anstimmten, ließ
der Herr die Truppen der Ammoniter, Moabiter und der Bewohner des
Gebirges Seïr in einen Hinterhalt geraten. Sie wurden in die
Flucht geschlagen.
(2.Chron
20,21-22)
Im
Vertrauen auf IHN!
Claudia (& Randy) |

Jänner 2022
Stehend von links: Randy mit Sammy, Claudia mit Tammy, Paul mit
Emmy, Amadou, Hama, Yacouba, Fanta mit Amaga
Sitzend von links: Bakary, Moussa, Sarata, Jonathan, Sanaba, Esther

orange
- monatliche Unterstützung, rot - benötigte Unterstützung
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