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VIEL
FRUCHT
Vor
22,5 Jahren landete ich in Mali. Ich
hatte nichts als einen großen Gott und eine große
Vision. Nur ein alleinstehendes Mädchen, die zu
dem, was Gott mit ihr tun wollte, ja gesagt hatte.
Jedes
Jahr müssen wir die Zahlen des vorigen
Jahres unserem Netzwerk abgeben, um sie wissen
zu lassen, was Gott macht. Ich bin immer erstaunt
und überwältigt und Gott so dankbar
für das, was er durch dieses eine kleine Mädchen
gemacht hat. Die eine Flamme hat sich ausgebreitet und
verbreitet sich in ganz Mali. Hallelujah!
Heute
haben wir über 120 kleine Gemeinden mit
über 3500 Mitgliedern. 2025 hatten
wir über 300 aufgezeichnete Bekehrungen
(und wahrscheinlich VIEL mehr) und über
2000 Heilungen, die wir gezählt haben.
Preist den Herrn! Ist das nicht wunderbar?
WENIG
SAAT
Obwohl
es in Mali so viel Frucht gibt, die zeigt, wie Gott
diesen Dienst verwendet, und das in einer schwierigen
und unerreichten Region, wo Weiße momentan
nicht hingehen können, verstehe ich weiter nicht,
warum die Spenden zurückgehen.
Angesichts der explodierenden Preise in
Mali, der Benzinsituation von fast 5€ pro Liter
und die Vorgaben der Regierung, die uns mehr kosten,
bräuchten wir mehr Spenden. Die Folge ist, dass
unsere finanzielle Situation ziemlich
verzweifelt geworden ist, besonders da große
jährliche Rechnungen im Jänner fällig
sind, genauso wie auch die nächste Schulgeldrate.
In Wirklichkeit sollten wir den Betrag der monatlichen
Patenschaften für die Kinder erhöhen, doch
ich verstehe auch, dass das Geld momentan bei fast allen
knapp ist.
Paul
fragt mich fast jeden Tag, ob ich ihm Geld schicken
kann und erzählt mir, wie dringend sie es benötigen,
doch meistens muss ich ihm sagen, dass es einfach kein
Geld gibt, das ich ihm schicken kann. Ich weiß
nicht, was die Lösung ist, was wir tun sollten,
was wir tun können, damit sich das ändert.
Alles, was ich weiß, ist, dass das SEIN
Dienst und SEINE Verantwortung ist dafür zu sorgen,
dass wir weitermachen können, wenn Er das will.
KURZNACHRICHTEN
- Täglicher
Blog - Wenn ihr nicht auf Facebook seid, aber trotzdem
meine (fast) täglichen Updates über
unser Leben (mit den Drillingen), inklusive Fotos, sehen wollt
(auf Englisch), dann könnt ihr das auf unserer Webseite tun.
Geht zu https://h2tni.org/blog/.
- Drillinge
- Ende
Jänner bekamen sie ihr erstes Zeugnis, als
die das erste Semester der ersten Klasse abgeschlossen hatten.
Sie haben auch ein Konzert gespielt und an einem Klavierspielwettbewerb
teilgenommen, und ein Tenniswettbewerb kommt
bald. Sammy hatte sogar einen Schitag mit seiner
Schule. Ihre Kurse am Nachmittag halten sie auf Trab, und sie
lieben es vormittags in die Schule zu gehen.
- Situation
in Mali - Die Dschihadisten greifen weiterhin
Treibstofftransporte an, weshalb Benzin immer noch fast
5€ pro Liter kostet. Alle anderen Preise sind auch
hinaufgegangen. Die Angriffe finden nun ständig und auch
in der Nähe der Haupstadt statt, doch die
Regierung ist machtlos und nimmt jeden fest, der sich gegen sie
ausspricht.
- Sommer
- Wir
planen jetzt doch den Sommer in Amerika zu verbringen, und so
wie es aussieht werden wir diesmal die westliche USA
machen. Wir müssen jedoch möglichst viele Dienstmöglichkeiten
finden, damit es die Reise wert ist. Wenn ihr wollt, dass wir
zu eurer Gruppe oder Gemeinde kommen, kontaktiert mich bitte.
- Schüler
gesucht - Leider ist die Schule viel teurer
als der Kindergarten, und das Institut, wo ich unterrichte, hat
weiter verringert, was sie ihren Lehrern bezahlen.
Und so suche ich mehr private Schüler. Falls ihr jemanden
kennt, der einen Lehrer oder Nachhilfelehrer für Englisch
(auch Business English), Deutsch oder Französisch,
Kinder oder Erwachsene sucht, dann gebt es bitte weiter. Da ich
online mit Zoom unterrichte,
können die Schüler überall in der Welt sein.

- Malischer
Leiter Paul - Bitte betet für Paul,
der die volle Last der Arbeit in Mali auf seinen Schultern trägt.
Betet auch
für seine Sicherheit, da er ständig
unterwegs ist.
Paul und seine Familie sind in unser Zentrum übersiedelt,
um in Sicherheit zu sein.
Deshalb dürfen wir uns auch darauf verlassen, dass Gott unser
Beten erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen
entspricht. Und weil wir wissen, dass Gott all unsere Gebete hört,
dürfen wir sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten.
Es ist, als hätten wir es schon erhalten.
(1.Johannes
5,14-15)
Im
Vertrauen auf IHN!
Claudia (& Randy) |

Jänner 2022
Stehend von links: Randy mit Sammy, Claudia mit Tammy, Paul mit
Emmy, Amadou, Hama, Yacouba, Fanta mit Amaga
Sitzend von links: Bakary, Moussa, Sarata, Jonathan, Sanaba, Esther

orange
- monatliche Unterstützung, rot - benötigte Unterstützung
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